FAQ
Antworten auf deine dringendsten Fragen
Wechselschmerzen
Natürlich nicht. Einmal im Monat ein einziger kleiner Wechsel reicht — das ist die Idee der entspannten Rebellion. Wenn's mal nicht klappt, weil Oma 80 wird oder die Konfirmation ansteht: kein Drama, der nächste DIDay kommt bestimmt.
Manchmal ja, oft nicht. Ein Browser- oder Suchmaschinen-Wechsel ist in fünf Minuten erledigt, viele Messenger sind heute besser als WhatsApp. In den Anleitungen zeigen wir dir den einfachsten Weg — und sagen ehrlich dazu, wo eine Alternative weniger kann.
Zweifel
Du hast aber etwas zu verteidigen: deine Wahl, was du liest, mit wem du redest, was du sagst. Wer deine Daten hat, kann dich beeinflussen — und wer die Plattformen kontrolliert, kontrolliert die Debatte. Es geht weniger um dunkle Geheimnisse als um die Macht, die du abgibst.
Allein nicht, gemeinsam schon. Genau deshalb der DIDay: ein fester Termin, an dem viele gleichzeitig wechseln und darüber reden. Aus jedem Wechsel werden zwei, aus zweien zehn — so verschiebt sich der Netzwerkeffekt langsam zu unseren Gunsten.
Wir klären auf, worauf es ankommt, und stellen Alternativen vor — eine informierte Wahl triffst du dann selbst. Drei Dinge sind uns dabei wichtig:
- Du bist Kund*in, nicht Produkt — was wir empfehlen, wird für dich betrieben, nicht über dich monetarisiert (wie etwa bei Facebook).
- Transparenz durch Open Source — die empfohlene Software ist quelloffen: jede*r kann sie einsehen, prüfen und verbessern.
- Mehr Wahlfreiheit, weniger Lock-in — bei Open-Source-Software und föderierten Netzen kannst du den Anbieter jederzeit wechseln, ohne Identität, Kontakte oder Inhalte zu verlieren — so wie bei E-Mail seit jeher.
Ja. Unsere Anleitungen sind für Menschen geschrieben, nicht für Nerds — Schritt für Schritt, mit Screenshots. Und am DIDay hilft die Community, wenn du irgendwo hängenbleibst.
Lock-in und Netzwerk-Effekt
Behalte sie erstmal. Aber nur weil die Kita-Gruppe bei WhatsApp liegt, müssen Familien-Chat, Kegelverein und das erste Smartphone deines Kindes nicht auch dort landen. Verlager Stück für Stück, was du in der Hand hast — am Ende kommt vielleicht auch die Kita-Gruppe nach.
Genau das ist der Netzwerkeffekt — und genau deshalb wechseln wir gemeinsam, nicht allein. Lade deine Leute zum DIDay ein, statt sie hinter dir zu lassen.
Das heißt noch lange nicht, dass du ihr da auch antworten musst. Antworte einfach mit eurem neuen Messenger — und gewöhne sie daran, dass du bei WhatsApp bald nicht mehr zu erreichen bist. Die Älteren von uns erinnern sich: Das habt ihr beim Wechsel von SMS zu WhatsApp nicht anders gemacht …
Nichts, wenn du sie mitnimmst. Fast alle Dienste lassen sich exportieren (Google, Apple, WhatsApp), unsere Anleitungen zeigen wie. Faustregel: erst sichern, dann wechseln.
Fang im Privaten an: Browser, Suche, Messenger, Karten. Den dienstlichen Account zu ändern, ist kein Einzelproblem, sondern eines der Organisation — sprich es an, finde Mitstreiter*innen, gemeinsame Wechsel funktionieren auch dort.
Finanzielle Interessen
Kostenlos ist Big Tech nicht — du bezahlst mit Daten und Aufmerksamkeit. Viele Alternativen sind ebenfalls gratis (Firefox, Signal, Mastodon). Manche kosten ein paar Euro im Monat — dafür bist du Kunde, nicht Produkt.
Der DIDay ist eine Idee, eine Bewegung, eine entspannte Rebellion — keine Dienstleistung, die dir ein Milliardär kostenlos vor die Nase stellt. Hinter ihm steht keine Firma, sondern eine breite, inzwischen internationale Community: Vereine, Hackspaces und Einzelpersonen, alle ehrenamtlich. Diese Seite betreut der CCC Hansestadt Hamburg e.V. — die Bewegung mitgestalten kannst du auf der Mitmachen-Seite.
Niemand — wir machen das einfach. Die Seite, die Events, die Community-Arbeit: alles ehrenamtlich. Keine „Förderung", keine „Partner-Unternehmen", keine Spenden, die hier irgendwas „finanzieren". Was es gibt, sind Menschen, die ihre Zeit reinstecken — komm dazu.
Nein. Keine Affiliate-Links, keine Provisionen, keine Partnerverträge. Unser Maßstab sind die Prinzipien, nicht die Unternehmen — wir empfehlen auch Alternativen, an denen wir nichts verdienen würden, wenn es etwas zu verdienen gäbe.
Wenn Du auf deine Frage keine Antwort findest, schreib uns gern an info@diday.org. Danke!